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Nach den Entlastungstagen wurde es dann ernst – wir sind in die eigentliche Fastenphase eingestiegen. Und ich war ehrlich gesagt ziemlich gespannt, wie sich das anfühlen würde.
Beim Heilfasten nach Buchinger ist vorgesehen, dass man täglich frisch gepresste Säfte und selbstgekochte Gemüsebrühen zu sich nimmt – jeweils etwa 250 ml. Klingt im ersten Moment wenig, aber ich kann dir sagen: Es hat sich ganz anders angefühlt, als ich es erwartet hätte.
Übrigens: Mein ACE-Frühstückssaft (den du hier auf dem Blog findest) passt perfekt in diese Phase und ist eine super Ergänzung während der Fastentage.
Wie erging es uns beim Fasten?
Und jetzt mal ganz ehrlich – ich habe das Ganze ursprünglich eher aus „Recherche-Zwecken“ gemacht. Als Ernährungsberaterin wollte ich einfach mitreden können, wenn Fragen zum Thema Fasten kommen. Aber was soll ich sagen… ich habe mich dann aus Versehen ins Fasten verliebt. Upsii.
Wir waren beide total überrascht, dass man wirklich keinen Hunger verspürt. (Ich dachte echt, alle übertreiben immer, ICH werde garantiert die ganze Zeit Hunger haben!) Klar, die ersten Momente sind ungewohnt – und ja, das Thema Glaubersalz… reden wir nicht drum herum: das war einfach nur eklig. 😅 Aber ganz ehrlich? Das waren vielleicht 20 unangenehme Minuten in einer ansonsten richtig, richtig schönen Woche.
Was mich zusätzlich überrascht hat: Ich war parallel leicht erkältet, und trotzdem lief alles super rund. Eigentlich total logisch – der Körper hat in solchen Phasen ohnehin weniger Appetit, weil er seine Energie lieber in den Heilungsprozess steckt als in die Verdauung. Und genau das hat sich auch so angefühlt.
Was ich aber am meisten genossen habe, waren tatsächlich die kleinen Rituale:
Die Säfte. Die Brühen. Dieses Gefühl, dem Körper etwas unglaublich Reines und Frisches zu geben. Und gleichzeitig dieser komplette Wegfall von „Was essen wir heute?“ – kein Grübeln, kein Planen, kein Mental Load. Das war fast schon meditativ.
Und jetzt mal zu dieser Fastenbrühe hier…
Diese Fastenbrühe war für uns ein absolutes Highlight. So viel Geschmack, so viel Tiefe – und dabei so einfach gemacht. Kein aufwendiges Schälen, kein Schnickschnack: Gemüse grob schneiden, alles in den Topf, fertig. Selbst die Zwiebel kommt einfach geviertelt hinein und gibt ihr volles Aroma ab.
Sie war für mich während der Fastentage unglaublich wärmend, nährend und beruhigend – und ich bin sowieso ein kleiner Suppenkasper, also war das genau mein Ding. Aber auch unabhängig vom Fasten ist das ein Rezept, das definitiv bei uns bleiben wird. Als Basis für Suppen, Eintöpfe oder einfach so – diese Brühe hat 100 % Geschmack.



Katja – unsere Fastenleiterin aka Kreislaufretterin.
Auch in dieser Phase war es für mich unglaublich wertvoll, Katja an unserer Seite zu haben. Sie hat uns nicht nur durch den Ablauf geführt, sondern war auch bei kleinen Wehwehchen immer sofort da – unsere persönliche Kreislaufretterin sozusagen. 😄
Und was ich besonders schätze: Wirklich jeder ihrer Tipps hat für uns funktioniert und uns durch diese besondere Woche getragen. Hüpf doch gerne mal auf ihren Instagram-Kanal und lass ein Follow da. ♡
Ein paar Fragen, die mir während des Fastens durch den Kopf gegangen sind, habe ich ihr direkt gestellt – vielleicht erkennst du dich ja in der einen oder anderen wieder. 💛

Warum würdest du Fasten grundsätzlich jeder gesunden Person empfehlen?
Es ist aus meiner Sicht die beste Prävention für Zivilisationskrankheiten! Es gibt kaum einen Menschen, der nicht irgendwelche Medikamente regelmäßig konsumiert. Fasten wirkt präventiv, aber auch bekämpfend den klassischen Haut- und Magen-Darmerkrankungen entgegen.


Kann man das Fasten auch schaffen, wenn man sonst eher der Genießer-Typ ist? Hat man nicht total Hunger, wenn man nur Brühe isst?
Essen ist Luxus, Beisammensein und Genuss! Es verkörpert Gesellschaft und Kultur! Wir dürfen 365 Tage Jahr, 24/7 essen und trinken, was wir wollen, weil alles immer verfügbar ist. Sieh den Verzicht als Bewusste Entscheidung – Hunger ist auch eine subjektive Wahrnehmung, bei der ich dir in deiner Fastenwoche helfen kann.

Nach so viel Input und ein bisschen Blick hinter die Kulissen wird es jetzt ganz praktisch. Genau so sah bei uns ein typisches Gericht für die Entlastungstage aus: einfach, frisch und bewusst leicht gehalten – ohne Verzichtsgefühl, aber mit ganz viel Geschmack.
Und damit starten wir auch direkt mit einem meiner liebsten Rezepte für diese Phase: meinem mediterranen Kartoffelsalat (den du selbstverstänlich auch unabhängig vom Fasten oder Entlastungstage genießen kannst.) 🥔🌿✨


2-4
Portionen10
Minuten2
StundenDiese selbstgemachte Fastenbrühe ist leicht, wärmend und unglaublich aromatisch – perfekt für die Fastentage beim Heilfasten. Mit wenigen, frischen Zutaten entsteht eine nährende Gemüsebrühe, die den Körper sanft unterstützt und auch im Alltag als Basis für Suppen und Eintöpfe überzeugt. 🥣✨
Nährwerte pro Portion:
Es ist einfach Gemüsebrühe. 😉 Höre in dich rein, spüre deinen Körper und lass Zahlen mal ganz bewusst links liegen. Ich habe das „Kalorien-Feld“ absichtlich ausgeblendet für dieses Rezept.
Zutaten
- Für die Brühe
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
1 Karotte (ca. 150g)
1 Petersilienwurzel oder pastinake (ca. 100g)
150g Lauch
150g Sellerie
1 Zucchini (ca. 200g)
100g Cherrytomaten
200g Süßkartoffel
1,5 Liter Wasser
1 Lorbeerblatt
1TL Kümmel (optional, aber trust me! So gut!)
0,5 TL Salz
1 Prise Pfeffer
- Frisch drüber
Petersilie oder Schnittlauch
Anweisungen
- Die Zwiebel mit Schale vierteln und die Knoblauchzehen ebenfalls ungeschält leicht andrücken. Beides zusammen mit dem Olivenöl in einen großen Suppentopf geben und bei mittlerer Hitze sanft anrösten, bis sich erste Röstaromen entwickeln.
- Das restliche Gemüse gründlich waschen, aber nicht schälen. Anschließend grob zerkleinern und mit in den Topf geben. Alles für etwa 3–4 Minuten mit anrösten, damit sich die Aromen voll entfalten können.
- Mit etwa 1,5 Litern Wasser ablöschen. Salz, Pfeffer, das Lorbeerblatt sowie den Kümmel (am besten leicht im Mörser zerstoßen) hinzufügen.
- Die Brühe einmal aufkochen lassen und anschließend mit aufgelegtem Deckel und bei niedriger Hitze etwa 2 Stunden sanft köcheln lassen. So entsteht eine besonders aromatische und nährende Basis.
- Danach die Brühe durch ein feines Sieb abgießen. Es wird nur die klare Flüssigkeit verwendet – das ausgekochte Gemüse kann entsorgt werden.
- Die Brühe am besten warm genießen – ganz bewusst, Löffel für Löffel. Eine kleine Pause im Alltag, die deinem Körper guttut und ihn auf sanfte Weise unterstützt. ♡
Notizen

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